Give'm A Chance – Junge Bands ehren John Lennon
 

Am 09.10.2005 wäre er 65 Jahre alt geworden. Am 08.12.1980 wurde er vor seinem Haus in New York erschossen. Die Rockmusik verlor damit einen seiner kreativsten und schillernsten Persönlichkeiten.
Im Andenken an John Lennon erscheint zu seinem
25. Todestag am 08.12.2005 das John-Lennon-Tribute-Album "Give'm A Chance". Es ist allerdings nicht nur irgendein Sampler von vielen, sondern etwas ganz Besonderes und in dieser Form Einmaliges.

Junge Bands, die alle im Durchschnitt jünger als 25 Jahre alt sind – also noch nicht geboren waren, als Lennon schon tot war – zeigen auf diesem Album ihre ganz besondere Wertschätzung dem Mann gegenüber, der die Musik-Szene so intensiv und nachhaltig geprägt hat, wie kaum ein anderer. Dabei covern sie nicht nur "einfach so" seine Songs, sondern hatten den Mut, sie auf ihre ganz persönliche Weise zu interpretieren. Sie spielen die Musik und singen die Texte, so, wie sie sie empfinden und verstehen.

Das Besondere daran ist, dass die Songs in völliger Eigenregie entstanden sind, von den Bands selbst entwickelt und produziert, ohne große Plattenfirma oder reichen Sponsor im Rücken. Sie taten es mit viel Engagement und Herzblut.
Es ist ihnen gelungen zu zeigen, dass Lennons Texte bis heute nichts an Aktualität und Intensität verloren haben und ohne Probleme auch in die heutige Zeit passen. Mit ihren Interpretationen schaffen sie es, John Lennon ihren jungen Fans nahe zu bringen und somit seine Songs am Leben zu erhalten

Herausgekommen ist also eine außergewöhnliche Compilation – auch, weil die beteiligten Bands aus extrem unterschiedlichen Genres stammen. Von Hard Rock über Pop bis Akapella reicht das Spektrum. Dass es stellenweise gar nicht so einfach war, dies alles "unter einen Hut" zu bringen, schreibt der Initiator und Executive Producer Jörg Stempel in seinem Booklet-Vorwort. Er hätte sich einen Jugendtraum damit erfüllt, nennt die Bands "seine 12 (Ein)Geschworenen" und dankt ihnen für ihren Enthusiasmus.
"Give'm A Chance" ist dann auch die allererste Veröffentlichung auf seinem eigenen brandneuen Label "JEP-Music". Das erste Baby sozusagen, das darauf das Licht der Welt erblickt.

Ein gelungener Start also… Das Album eines Lennon-Fans gemeinsam mit Lennon-Fans:

Mothers little Helpers:

…Hätten wir nicht soviel bei John-Lennon-Songs geklaut, wäre unser Repertoire wahrscheinlich nur halb so lang. Ohne ihn hätten wir uns wahrscheinlich nicht mit siebzehn die Haare lang wachsen lassen. Und wir hätten uns schon gar nicht diese dämlichen runden Hippie-Sonnenbrillen auf dem Flohmarkt gekauft. … In diesem Sinne...All You Need Is Love!

The Budda Cakes:

…Das Leben von John war eine abgeschlossene Geschichte. Er konnte mich nicht mehr als Künstler oder Mensch enttäuschen, mich nicht verlassen und hatte den Respekt aller, die ihn zu seinen Lebzeiten unausstehlich gefunden hätten. Er wurde ein Idol und ein Vertrauter. Mein Bild von ihm klebte ich auf den weißen Fleck in mir, den Respektpersonen übersehen hatten zu streichen. Soviel dazu!

muSix:



Wenn man sich näher mit den Beatles befasst, kommt man schnell an den Punkt, an dem man sich entweder von Pauls Balladen einlullern lässt oder mit John "Oh, Darling" brüllt...

Eines steht nur fest: Dieser sonnenbebrillte Mann mit dem New York City T-Shirt hat die Welt stark beeinflusst und würde es sicher heute noch tun. Wir sind stolz, diesem außergewöhnlichen Menschen hier unser musikalisches Tribut zollen zu können. Jetzt den Lautstärkeregler nach rechts und 1, 2, 3, "Oh, Darling!"

KIMONO:



John Lennon, die Ikone.
John Lennon, der Heilige. John Lennon, der Erlöser. Kniet nieder. Übertriebene Scheiße, die ihm sicherlich auch nicht gefallen hätte. John war nur ein Mensch wie du und ich. Er schrieb Songs wie du und ich. Okay, vielleicht konnte er es besser als du und ich. Aber er machte Fehler wie du und ich. Und das sympathischste an ihm: Er schwängerte nicht jeden Erguss seiner Kreativität mit unnötigem Sinn: „[…]Sie wollten noch einen Song, also habe ich Hey Bulldog hingerotzt...“ John Lennon ist cool. Cooler als Paul, weil er machte, was er wollte.


Das Einmalige an dieser Veröffentlichung ist außerdem, dass Klaus Voormann – Grafiker, Buchautor und Bassist in Lennons Band – von diesem Projekt so begeistert war, dass er für diesen Sampler das Cover und Booklet gestaltet hat. Somit bekommt man beim Kauf dieses Albums neben einem einmaligen Hörerlebnis auch noch das Kunstwerk eines Grammy-Preisträgers dazu!

Mit dabei sind:
muSix                                      – Jealous Guy
Jonathan Hard                          – All You Need Is Love
KIMONO                                  – Hey Bulldog
The Budda Cakes                     – Grow Old With Me
Mariannenplatz                         – I'm So Tired
Paul Is Dead                            – She Said She Said
Mothers Little Helpers               – Cold Turkey
Vermont
                                  – Happiness Is A Warm Gun
Gardens End                            – You're Gonna Lose That Girl
Halmakenreuther                      – Strawberry Fields
Free Little Pigs                         – Instant Karma
Die Axone                                – Working Class Hero
muSix                                      – Give Peace A Chance


Veröffentlicht am 08.12.2005

Erhältlich bei  Amazon  oder über die Websites bzw. bei den Live-Konzerten der beteiligten Bands.
 

+++ L I V E +++

Parallel zur CD-Veröffentlichung gibt es  in der Berliner Kulturbrauerei ein John Lennon-Tribute-Konzert. Die beteiligten Bands werden dort ihre Songs live vorstellen und haben dabei noch weitere junge Musiker "ins Boot" geholt.

Tribute To John Lennon – Live –
Am 20.01.2006 im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei
Berlin-PrenzlBerg
Knaackstr. 97
Nähe U2 Eberswalderstr.

Einlass: 18:00 Uhr, VVK 8€, AK 10€,

Tickets bei heckticket.de oder Hotline: 030-230 99 333 

weitere Infos auf www.mastermusic.de



Sabine Lenz 

  

                      

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